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Unglaublich, dass sich die evangelische Kirche über ihr Magazin „Chrismon“ an der Meinungsmache gegen Homöopathie beteiligt. Sie lässt mit Natalie Grams eine Homöopathie-Kritikerin mit deren persönlicher Meinung zu Wissenschaftlichkeit der Schulmedizin und Wirksamkeit der Homöopathie ausschließlich über Placebo-Effekte zu Wort kommen, ohne dass ein Vertreter der Homöopathie andere Sichtweisen darlegen darf. Die Nichtbeweisbarkeit eines Wirkmechanismus ist kein Beweis dafür, dass etwas nicht wirken kann. Außerdem: bei der Heilkunst der Homöopathie geht es in erster Linie nicht um Globuli in Hochpotenzen, sondern um das Prinzip der Ähnlichkeit zwischen zu wählendem Heilmittel und der Gesamtheit der Krankheitssymptome, dem „Similia similibus curentur“ (Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden). Kein Wort davon im gesamten Beitrag!