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Ich bin entsetzt über Ihren Beitrag. Ein deutscher Bürger meiner Stadt wurde gerade wegen Totschlags verurteilt, er hat seine Ehefrau getötet und monatelang die Leiche in seiner Garage versteckt. Niemand kommt auf die Idee, zu fragen, welcher Religion gehört er an, welche Kultur ist für diese Tat verantwortlich. Er trägt allein die Bürde der Tat. In Ihrem Artikel beschreiben Sie, wie zum Beispiel Betreuerinnen die Mutter vermeintlich stützen, indem sie der Herkunftskultur des Mörders die Schuld geben und den deutschen Staat und die Medien anklagen, nicht genug über diese Gefahr zu informieren, so dass sie gemeinsam einen Forderungskatalog an den Staat aufstellen. Die Mutter muss sich fragen lassen, warum sie nicht alle Hilfen , die der Staat Gewaltopfern bietet, genützt hat. Warum hat sie nicht bei der ersten SMS Strafanzeige gestellt? Warum hat sie nichts unternommen, ihre Tochter aus dieser Beziehung mit einem offensichtlich schwer gestörten Menschen herauszuholen? Rebekka Sommer und die Initiative "Wir von der Basis" stellen generell Flüchtlinge unter Verdacht, fordern eine Grundgesetzänderung und sind sich für regelrechte Hetze nicht zu schade. Ich bin seit 4 Jahren ehrenamtlich an der Basis tätig, seit einigen Wochen verfolge ich die Hetze dieser angeblich kompetenten Berichterstatter von der Basis. Ich möchte für mein Land nicht, dass die Art Bericht, wie Rebecka Sommer sie verbreitet, salonfähig wird. Zitat:"Aber ich musste mir, mich in meinem Ehrenamtsumfeld um- und sich wiederholende Erlebnisse über die Jahre mit ansehend, eingestehen, dass, sobald es muslimische Geflüchtete betrifft, diese mit ganz anderen Werten groß geworden sind; dass sie seit ihrer Kindheit einer Gehirnwäsche unterzogen und mit dem Islam indoktriniert wurden und mit Hochmut und Arroganz auf uns Ungläubige herabschauen. Ich nenne es “das Kopftuch im Kopf”. Zusätzlich, wenn sie hier ankommen, geraten viele in die Fänge von fundamentalistischen Imamen, dem politischen Islam (importiert aus der Türkei, aus Saudi-Arabien, Iran etc.), was sie noch in ihrem Fundamentalismus bestärkt und ihnen verbietet, sich mit uns Ungläubigen und unserer Lebensweise zu mischen, unsere Weltanschauung und Wissenschaften anzunehmen, worüber der deutsche Staat schon überhaupt keine Kontrolle mehr hat." Quelle: https://diekolumnisten.de/2018/03/02/interview-mit-der-fluechtlingshelfe... Diese Erfahrungen und viele andere, vor denen diese Protagonisten warnen, können wir in unserem Umfeld nicht feststellen. Durch die Umpolung des entsetzlichen Schmerzes dieser Mutter auf agressive Anklage wird die Frau noch einmal schwer geschädigt. Danke für andere Kommentatoren in Ihrem Bericht, die etwas ausgleichen, trotzdem bin ich darüber, wie eine schreckliche Tat benutzt wird , ein bestimmtes Bild zu zeichnen, gerade in Ihrer Zeitung sehr betrübt.