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Liebe Frau Kharchi,

danke für Ihren Brief – das wollten wir nicht. Ihnen das Frühstück verderben. Was wir wollten: Uns jenen Bürgerinnen und Bürgern widmen, die so reden. Und uns dann – das leistet der Artikel meines Erachtens – anzuschauen: Warum? Warum reden und denken Menschen so, was daran ist berechtigt, was ist zumindest nachvollziehbar, was kann widerlegt werden? Ein genuin demokratisches, ja auch christliches Anliegen.

Aber Sie monieren ja nicht den Artikel, sondern das Titelblatt. Wir wollten, dass er zum Lesen anregt, das ist zwar gelungen. Aber wir wollten Sie nicht kränken. Dafür möchte ich mich entschuldigen.

Danke, dass Sie sich melden, wir diskutieren bei der nächsten Blattkritik selbstkritisch alle Überschriften.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Ursula Ott

Chefredakteurin chrismon