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Vorab:
Seit ich Ihre Zeitschrift über die Verteilung in der hiesigen LVZ erhalten habe, verschlinge ich sie, lassen die Inhalte doch meine Gefühlswelt jedesmal hoch und runter wallen!

Der Inhalt beider Artikel fesselte mich, so sehr, daß ich mehrmals las; in den Texten bin ich gesprungen’, ständig umgeblättert, wollte ich doch die Bestätigung meiner Gedanken bei der ‚ohne Not importierten Ausländer-Kriminalität’ finden. Ich las Widersprüche und dann wieder Gemeinsamkeiten, was blieb sind Zweifel. Wer von beiden hält das Recht fest, für mich nur eine Abkürzung von Gerechtigkeit, nimmt es für sich in Anspruch mit der gebotenen Ausschließlichkeit? Ich erkenne es nicht! 'Er hat lebenslänglich - ich auch‘ (!) steht gegenüber ‚Die Angst darf niemals größer als die Menschlichkeit (!) werden‘. Die Würde des Menschen ist unantastbar ist im GG zu lesen; hat der Mörder noch Würde selbst oder eine trotz seiner verwerflichen Tat vom Rechtsstaat, der nicht seiner ist, zugeordnete?

Die Ohnmacht macht sich in mir breit, einem ‚späten‘ Vater -45-iger Jahrgang- einer 9-jährigen wundervollen Tochter, heute zu warnen vor dem Unbill der Menschlichkeit, später erklären zu müssen, nicht dagegen aufgestanden zu sein. Und um gleich um ihrer Mutters Worte zu befinden‚ '…aber Täter sind die wenigsten, die hier Schutz suchen’. Den letzten Absatz des Artikels ‚Als sie neu war in der Demokratie…‘ lese ich nochmal und erinnere mich an meine Eltern. Sie haben sich nie erklärt zum Antisemitismus im sog. 3. Reich der Deutschen, zu den Morden an der eigenen Bevölkerung, waren die Ermordeten doch Deutsche nur mit dem 'verkehrten Glauben‘; oder? Fragten wir nach, meine beiden Schwestern und ich, erzählten Sie von den Mühen, dem Ballast der Flucht, wie sie uns Kinder retteten. Da hörten wir zu, waren abgelenkt.

Die Mutter hat etwas erlebt, was nicht mit Worten zu beschreiben ist. Angela Merkel war nie Mutter, erhält die Doktorwürde einer westlichen Universität fern Ihres Landes, für die Menschlichkeit, die sie den Bürgern aufbürdete; von oben verordnet, ohne Kommunikation, ohne Gefahrenhinweise. Welche Bedeutung haben die Worte der honoris-causa -Trägerin für die Leid aufgebürdete Mutter ‚Sie -die kriminellen Ausländer- verhöhnen uns? Wie ordnet die Politik die Verbrechen ein, die die Bürger erfahren? Kolletaralschäden auf dem Weg zu einer besseren Nation als Deutschland war und ist?

Das Leben bietet so viel, es ist bunt, immer in Bewegung, mach was draus… Das war mein Motto und ja, ich habe geliebt und gelebt, Reputation und Respekt waren mir wichtig; Äußerlichkeiten (?), wie ich heute erkenne, Respekt kommt von innen! Fehlte mir Gradlinigkeit in meinem Leben? Und wenn, das will ich's nachholen in der Erziehung meiner Tochter, wenn die Mutter mich läßt. Ich lese den letzten Absatz des Artikels … nochmal…; ja, und dann die Antworten im ‚Fragebogen‘ des EU-Parlamentariers Maximilian Krah = siehe Anhang, 43 Jahre und gradlinig. Genau seine Werte mach ich mir zu eigen, will ich meiner Tochter weitergeben. Und ich bin auf einem guten Weg; die geschundene Mutter aus Ihrer Zeitschrift und die Demokratie-zweifelnde Autorin geben mir im Kontext der Antworten aus dem Fragebogen Michael Krah Kraft.

Nun mach ich mich auf den Weg zu meiner Tochter; die 120 Km Entfernung zu ihr sind ob des erstrangigen Zieles, sie gleich in meine Arme schließen zu können, schnell überwunden. Und entschuldigen Sie, meine Zeilen sind für einen Leserbrief sicherlich nicht geeignet, aber es tat/tut mir gut, ‚das alles‘ niedergeschrieben zu haben, niederschreiben zu können dank der 3 hier genannten Personen als Impuls- und Initiativgeber.