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Der Beitrag über Myrian Bergeron hat mich tief bewegt. Nicht nur das Schicksal und der Lebensweg sind beeindruckend, sondern vor allem die unheimliche Stärke und Güte, die diese Frau ihr Leben lang bewiesen hat und die auf den Fotos fast greifbar sind.
Dass sich M. Bergeron ihren Herzenswunsch noch erfüllen konnte und die offenen Fragen zu ihren Kindertagen klären konnte, ist da schon beruhigend.
Die Autorin und die Fotografin haben ein sehr persönliches Bild gezeichnet und haben doch die erforderliche Distanz bewahrt. Hier haben auch Geschichte und Autor/Fotograf zusammengefunden.
Ich verstehe den Beitrag aber auch als Aufruf an die Großeltern-/Elterngeneration: Erzählt Euren Kindern und Enkeln Eure Geschichte. Eure Kinder und Enkel verstehen und ertragen mehr als ihr ihnen zutraut. Das Leben besteht eben nicht immer nur aus sonnigen Tagen. Nur an gelebten Vorbildern, wie Schicksalsschläge gemeistert werden können oder ganz allgemein wie man sein Leben gestaltet, kann man lernen.
Ich danke Ihnen für den Beitrag.