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Zitat: "Wir ­nehmen unsere moralischen Maßstäbe ernst. Luther hat einen neuen Weg für sich entdeckt. Ich ­nenne ihn, wie Luther selbst auch, den Weg der Freiheit. Wir ­nehmen unsere moralischen Maßstäbe ernst. Wir ver­suchen, nach ihnen zu leben. Aber nicht aus schlechtem ­Gewissen, aus Angst oder aus Hochmut. Sondern aus Freiheit heraus, weil wir uns von Grund auf geliebt und angenommen wissen. Wer erfahren hat, was Vergebung heißt, 
kann selbst leichter vergeben. Wenn wir uns gehalten ­wissen, haben wir Kraft für andere Menschen. Luther nannte das die "Freiheit eines Christenmenschen". Aus ihr heraus setzen wir uns von ganzem Herzen für eine Welt ein, 
in der alle Menschen in Würde leben können. Moralisches Handeln aus Freiheit und nicht aus Zwang wird zum Nährboden für ein glückliches und erfülltes Leben".

So wunderschön war die Welt noch nie. Eine sehr gute Übersicht aller schönen Ansichten und guten Absichten. Über Allem schwebt was sein müßte und Allem wohnt inne die Macht der gottgewollten menschlichen Schwächen.

Die ganz subtile Frage: Und was nun? Wer möchte, zumindest öffentlich, etwas Anderes? Fazit: Die von Gott gewollte Menschlichkeit ist brutal und Jesus war ihr Reparateur. Wer kann diesen Widerspruch überzeugend und leicht verständlich auflösen?