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Herzlichen Glückwunsch, daß Sie m.W. ein ganz heißes Eisen erstmals anpacken !
Wunderheilungen sind von Jesus bezeugt, aber seit der sog. Aufklärung tun sich religiöse und atheistische Kreise zunehmend schwer damit. Ein abschreckendes Beispiel für die Reaktion einer ganzen Gesellschaft, die sich mit aller Macht gegen aufsehenerregende Wunderheilungen biblischen Ausmasses gewehrt hat, war Bruno Gröning. Nachdem in den 1950er Jahre oftmals Zehntausende zu ihm strömten, um Heilung zu erlangen, wurde Gröning durch Zusammenwirkung von Ärzteverbänden, Justiz und Kirchen kaltgestellt und letztlich in den Tod getrieben. Die großenteils öffentlich unter den Augen von Tausenden und Fernsehkameras erlebten Heilungen von Schwerstkranken und -behinderten konnte diese Kreise - wegen Gefährdung der herrschenden Moral- und Machtverhältnisse nicht hinnehmen, und man zog ihn durch Entzug der "Heilerlebnis" aus dem Verkehr.Diese und vergleichbare Tatsachen wurden später möglichst unter den Teppich gekehrt, u.a. wurden ausnahmslos alle Kopien eines Kinofilmes über die Heilungen vernichtet.Übrigens hat die Bruno-Gröning-Bewegung heute noch Zehntausende Mitglieder in aller Welt,meistens Menschen mit Heilungserfahrungen, wovon über 3000 einen eigenen Verband von Ärzten und Heilberufen bilden.
Diese bemerkenswerten Fakten werden naturgemäß von fast allen Medien völlig verschwiegen, auch von religiösen.
Dies schreibe ich, um die Brisanz dieses Thema anzudeuten, das heutzutage immer noch als Nebenerscheinung einer "obskuren Sektiererei" von Geldmachern und Esoterikern abgewertet wird.
Herr Weitz hat sich bemüht. im Interview mit dem Buchautor Thomas Bruckner mit offenkundiger Skepsis einigermaßen neutral zu wirken, er hat diesen aber überwiegend Suggestivfragen in negativen Belangen, wie der angeblichen Verfehlungen von de Deus, gestellt, was aber nur zum Teil gelungen ist. Bruckner hat trotz aller Tendenz zur Skepsis etliche Erlebnisse geäußert, die beweisen, daß es viele unerklärliche Phänomene gibt, die von der materialistischen Wissenschaft als "unmöglich" deklariert werden.
Wer diesen Artikel überfliegt, bleibt wohl meistens an den suggestiven Fotos und Bildunterschriften hängen, die großenteils vermeintliche sexuelle Verfehlungen des Wunderheilers de Deus illustrieren. Und die den Leser in der Meinung bestärken, daß man es hier nur mit Scharlatanen und Betrügern zu tun hat. Dann kann er/sie beruhigt weiterblättern.
So gesehen habe ich vor allem Gewinn aus dem zugrunde liegenden Buchtitel "WUNDERDSUCHER" gezogen, das ich mir gerne kaufen werde, in der Erwartung , weitgehend objektive Fakten kennenzulernen.
Aber ich habe auch ein bißchen Hoffnung, daß CHRISMON nach dem ersten mutigen Schritt zur Grenzüberschreitung weiter am Ball zur Spurensuche in einem gesellschaftlich überragend wichtigen Gebiet zwischen Weltanschauung und praktischer Lebenswelt bleibt.