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Welch ein wichtiger Beitrag zu einem sehr verstörenden Thema – und große Hochachtung für die beiden Frauen, die es geschafft haben, über ihre fürchterlichen Erfahrungen zu sprechen und sie an die Öffentlichkeit zu bringen. Christiane Holch hat ihre Geschichte mit viel Respekt und Behutsamkeit wiedergegeben. Danke! - Sich solches Leiden vorzustellen ist, glaube ich, kaum möglich und es ist wichtig sich klarzumachen, dass es mitten unter uns geschieht. Höchst alarmierend finde ich, dass es in der Praxis nicht möglich ist, gegen solche Verbrechen mit rechtsstaatlichen Mitteln vorzugehen und die Opfer schutzlos bleiben, wenn sie nicht erneute Traumatisierung und soziale Ächtung erfahren wollen. – Was kann dagegen helfen? Sicher keine schärferen Gesetze. Verboten ist das alles längst. Wohl aber schärfere Blicke auf das, was tabuisiert ist und ‚nicht sein darf‘ – dazu haben diese beiden wunderbaren Frauen mit ihrem Mut und ihrer Stärke beigetragen. Dafür großen Respekt.