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Der Artikel :”Es waren viele Männer – und die Mütter” im Heft 03.2019 hat mich sehr berührt. Als ich noch Schulleiterin einer Grundschule war habe ich mehreren Kindern helfen können, indem ich ihre stummen Hilferufe erkannt hatte und sie zu entsprechenden Hilfemaßnahmen begleitete. Ich war durch einen Fortbildungskurs für Lehrkräfte dafür sensibilisiert und über das Mißbrauchsproblem und die Hilfsmöglichkeiten informiert worden. Die Begleitung der Kinder durch geschulte professionelle Kräfte war für die betroffenen Kinder eine große Hilfe. Hervorheben und als Information weitergeben möchte ich hier die “Hypnosetherapie”. Man ist dabei voll bei Bewußtsein und sagt nur das laut, was man sagen möchte. Man wird also nicht manipuliert. Der Hypnosezustand und die Fragen der Therapeutin öffnen einem aber die Kellertür zum Unterbewußtsein und man sieht und erkennt dann viele Zusammenhänge und kann seine eigenen Gefühle verändern und die Sichtweisen neu gestalten. Das Geschehene wird zwar nicht gelöscht, aber man kann sich davon abkoppeln und erreichen, dass es einem nicht mehr weh tut, es einen sogar nichts mehr angeht.
Ich kann diese Art der Verarbeitung nur empfehlen ,nicht nur für Kinder, sondern vor allem auch für traumatisierte Erwachsene. Wenn ein Arzt das verordnet, kann es sogar sein, dass die Krankenkasse diese Behandlung auch bezahlt. Sie ist viel billiger und geht schneller und ist oft erfolgreicher , als manche langwierige Psychotherapie. ich habe das selbst probiert und
weiß also, wovon ich schreibe. Vielleicht kann ich mit dieser Mitteilung der einen oder anderen Leidenden helfen.