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Wie wichtig ist Vertrauen? Eine Frage, die sich selbst beantwortet. Als nach dem düsteren Mittelalter das ungebildete und dümmliche Vertrauen in die Kirchen endlich gelitten hatte, kam die Aufklärung, die das Vertrauen noch mehr erschütterte und damit dann auch die gesamte Religion in Mitleidenschaft stürzte. Mit der Demokratie und der Presse läuft es jetzt ähnlich, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Der demokratischen Aufklärung gegenläufig, wird jetzt der Glaube an die Funktionen der Gesellschaft und ihren Organisationsformen (Regierungen und Werten) durch die wachsende Dummheit, Gleichgültigkeit und rücksichtlose individuelle Selbstbestimmung entwertet. Beispiel: Ich bin nicht vorrangig für mich, der Staat ist für alles verantwortlich. Man muß nichts mehr wissen, wenn man es denn nachschlagen kann. Das Internet und die infantile sozialliberale Bevormundung entmündigt die, die sich keine Mühen machen wollen. Diese Bequemlichkeit wird als Schaden nicht mal bemerkt, und wer diesen Zustand ändern will, wir nicht mehr gewählt. So wird die Urgewalt der menschlichen Schwächen zur eigenen Fallgrube.