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Wir wohnten jahrelang in unmittelbarer Nähe des Werdenfelser Landes und ich kam privat und beruflich oft nach Krün. Uns fiel bis heute allerdings nie auf, dass Krün zu einer schwarzen, von Staub und Ruß verpesteten und vergifteten tödlichen Hölle geworden ist. Ich bedauere natürlich, dass Herr Barkow schwerst chronisch erkrankt ist und permanent leidend dieser Hölle ausgesetzt ist. Ich kann einem so bedrohten "zuagroasten Grantler" eigentlich nur raten, sich aus gesundheitlichen Gründen eine bessere Wohnsituation, z.B. in einer Industriestadt im Osten oder auch im Ruhrgebiet zu suchen. Die Krüner Mitmenschen werden es ihm danken. Holz ist nach wie vor ein traditioneller und natürlicher Brennstoff, der aber auch nur absolut trocken in modernen Öfen vernünftig eingesetzt werden sollte. Wir erhielten diese Woche einen neuen Ofen, der 40 % weniger Holz bei minimalen Rückständen verbraucht - wohl wissend, das jede Form von notwendiger Wärmeenergie auch kaum vermeidbare Nachteile hat.
Ich schätze Chrismon seit Jahren und umso mehr bedauere ich, dass das Redaktionsteam einem Grantler 5 (!) Seiten in der letzten Ausgabe Platz gewährt, den man für wichtigere Themen sicher besser hätte nutzen können.
Dr. Hans-Peter Senger