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Sehr geehrter Herr Endert,
 
ich möchte Ihnen gern antworten.
 
In meinem Beitrag ging es mir um die soziale Situation eines Menschen, der sich gegen eine dominante Meinung in seiner direkten Umgebung wendet. Es ist schade, wenn dieser Versuch bei Ihnen als Schilderung emotionaler Befindlichkeiten ankommt. So war der Text nicht gemeint.
 
Auf die Messungen habe ich den Bürgermeister angesprochen, er strebt sie offenkundig nicht an. Die Vereinigung luftdaten.info habe ich angefragt; meine Nachricht um Mithilfe bei der Recherche blieb aber leider unbeantwortet.
 
Herr Barkow hat mir gegenüber auf Messungen in Garmisch hingewiesen, die bemerkenswerte Ergebnisse zutage förderten:
 
Ich hätte darauf im Text verweisen sollen, das wäre besser gewesen.
 
Zudem bin ich nicht sicher, ob Sie unseren Zusatzinhalt im Internet wahrgenommen haben, denn im Heft geht es - wie gesagt - um die soziale Situation von Herrn Barkow, im Netz kommt eine sachliche Auflistung unterschiedlicher Aspekte hinzu; übrigens leider mit dem Ergebnis, dass die Emissionen aus Feinstaub noch deutlich höher sein könnten. Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Seite besuchen:chrismon.evangelisch.de/feinstaub
 
Es ging mir nicht darum, Herrn Barkow so darzustellen, als habe er unrecht, im Gegenteil: Im gedruckten Inhaltsverzeichnis steht sogar die Formulierung "obwohl er Recht hat". Ich wollte einen Menschen beschreiben, der vor Ort zu seiner Wahrheit steht, statt sie nur - wie so viele - in sozialen Netzwerken kundzutun.
 
Dass es bei Ihnen im Rheinland ebenfalls riecht, tut mir leid. Auch hier in Frankfurt ist der Trend zu dieser Form der Gemütlichkeit (wie ich finde: leider) wahrnehmbar.
 
Herzliche Grüße
Nils Husmann