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Ich bin entsetzt, in welchem Ausmaß "Hobbyarchäologen" in den baltischen EU-Staaten Bodendenkmäler plündern und Fundzusammenhänge zerstören, die so einer künftigen Schlachtfeldarchäologie für immer verloren gehen. Durch archäologische Grabungen in Kalkriese und am Harzhorn konnten Schlachtverläufe des 1. und 3. Jhd. n. Chr. en détail rekonstruiert werden, und das soll mit weltgeschichtlich nicht weniger wichtigen Kämpfen des 20. Jhd. n. Chr. demnächst nicht mehr möglich sein? Warum schreitet niemand ein? Wo ist denn da die sonst so regelungswütige EU?