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"liegen ... auch heute noch dort, wo sie einst für den faschistischen Irrsinn gestorben sind" steht im o. g. Artikel.
Offenbar ist Herr Günther ideologisch geprägt von der politischen Linken, sonst würde er die Gefallenen nicht als Opfer des faschistischen Irrsinns bezeichnen.
Dazu hat Klaus Motschmann im ideaSpezial Nr. 2/2009, Seite 6, ausgeführt:
"Denn in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hat Stalin entschieden, dass der Nationalsozialismus kein Sozialismus sei. Nationalsozialismus dürfte deshalb nur unter dem Obergriff Faschismus genannt werden. Diese Sprachregelung ist seitdem nicht nur von den kommunistischen Parteien in aller Welt peinlich genau beachtet worden, sondern bis auf den heutigen Tag auch von weiten Teilen der intellektuellen und politischen Linken. Josef Schüßlburner, Jurist und Publizist, weist anhand von nationalsozialistischen und kommunistischen Selbstzeugnissen nach, dass es keine sachliche Begründung für diese Sprachregelung gibt. Zu deutlich seien die Parallelen in den politischen Forderungskatalogen. Das Motto unserer Vergangenheitsbewältiger wider das Vergessen und Verdrängen solle endlich auch in diesem Zusammenhang beachtet werden."