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Ihr Artikel in Heft 1/19 stößt mir sehr auf. Wie bezeichnen Sie die Horden männlicher Menschenkinder, die Silvester 2015 die Domplatte unsicher gemacht haben ? Oder wenn Sie sich an einem Bahnhof (nicht nur in der Großstadt) befinden und mit wachen Augen Ihre Blicke schweifen lassen ? Haben Sie schon mal Horden junger Frauen gesehen, die pöbelnd durch die Stadt streifen ? Ich nicht.
Zugegeben, letzte Woche in Amberg, da waren es nur 4 Männer, die Jagd auf die hier schon länger Lebenden gemacht haben. Seltsamerweise schweigen hier die Medien und es ist wohl auch keine Sondersendung geplant, wie seinerzeit in Chemnitz. Sollen wir hier Toleranz mit den Intoleranten zeigen, die ihre mittelalterliche Kultur einführen wollen und hier Angst und Schrecken verbreiten ? Es sind auch keine "Geflüchtete" sondern teilweise illegal eingereiste Menschen aus fernen Ländern, die vor Gewalt und Verfolgung geflüchtet sind und hier angeblich Schutz suchen, aber ihrerseits die Schutzgewährenden teilweise massiv gefährden.
Meine Gedanken sind bei den vielen jungen Mädchen und Frauen, die ihnen zum Opfer fielen, und auch die Männer, die sich zu wehren versuchten und dies mit ihrem Leben bezahlen mußten. Ich möchte Sie ja nicht beunruhigen, aber Sie sollten vielleicht doch besser andere Bücher lesen. Und auch mit Frauen sprechen, die Töchter oder Enkelinnen haben, um deren Sorgen und Befürchtungen zu verstehen.
Ihnen wünsche ich ein sorgenfreies 2019 ohne verbale Beschimpfungen oder Messerattacken, wie es mittlerweile alltäglich ist. Im Notfall eine Armlänge Abstand halten, das soll helfen.