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Sie sind erschrocken über den Spruch ‚Das Gefährlichste, was die Evolution hervorgebracht hat, sind junge Männerhorden' des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann; und dann beschreiben Sie schlußendlich Ihr dabei entstandenes Gefühl mit absurdem Vergleich zu Ihren eigenen Kindern. Dieser Vergleich hinkt nicht nur, sondern ist schlicht und einfach geschmacklos, absolut nicht nachvollziehbar. Und das erschreckt mich! Milde ausgedrückt: Es kommt mir so vor, daß Sie den Geschmack von Äpfeln und Birnen unerfindlich einheitlich als Obstgeschmack definieren.

Das, was Ihren Artikel als zusammenhanglos erscheinen läßt, ist das Herausnehmen dieses Satzes aus dem befragten Kontext ‚Flüchtlinge-Schutzsuchende-Migration versus nicht wiedergutzumachende Straftaten‘ von eben einer dieser jungen Männerhorden. Die Beschützer, das ist die Deutsche Bevölkerung in allen Generationen, werden gejagt, geschändet, ermordet! Inlandsfeindlichkeit gerade von Politikern aus der eigenen Partei des Grünen Kretschmann wird ‚mainstreetgerecht' hingenommen. Diesem Trend hat der Ministerpräsident mit diesem deutlichen Satz sicherlich entgegenwirken wollen; so sehe ich das jedenfalls; er sagt wenig Unüberlegtes. Diese jungen Männer sind auch kein Fehlgriff der Natur, sie kommen aus einer völlig diametralen Welt, in der gerade Frauen, also die Mütter, die Sie erwähnen, kaum Chancen haben, sie zu erziehen. Überlegen Sie doch bitte zudem das Umfeld, wo diese Menschen 15 - 20 Jahre groß geworden sind, bevor sie zu uns gelangten! Dort herrscht bist heute durch Krieg das Recht des Stärkeren! Und wir haben unsere Kinder bislang zur Gewaltlosigkeit erzogen; oder?

Es ist dann aber auch unangenehm und wirklich peinlich, wenn Sie zu guter Letzt auch noch von dieser abscheulich-ekelerregenden, völlig sinnlosen Tat der Horde schwerstkrimineller Männer ablenkend, allgemeine Vergleiche Männlein-Weiblein ins Feld werfen. Es heißt auch Mutter Erde und Vaterlandsliebe, so soll’s auch bleiben. Ihr Bericht ist zu einer einzigen Themaverfehlung mutiert, was ich deswegen bedaure, ist doch Ihr Schreibstil angenehm zu lesen.

Enden möchte ich meinen Brief mit den Worten eines Philosophen und denen eines Menschenrechtlers:

• Nichts ist gefährlicher auf der Welt als ein Mensch / Mann, der nichts zu verlieren hat!
• Nichts auf dieser Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz! (Martin Luther King / 1929 - 1968)

Für das Neue Jahr wünsche ich Ihnen (mehr) Empathie in emotional geprägte Zusammenhänge. Und seien Sie nicht betroffen ob meines Briefstils; er spiegelt einfach meinen momentanen Gemütszustand des Unbegreifbaren wider.