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Sehr geehrte Traugott Schweiger

Es gibt doch einen Perspektivwechsel, wenn Sie ihn wagen. Bei einer Wendung der Textaussage, wenn Sie ihn für sich zulassen:

>Wer anderen zuspricht, dass sie eine Seele haben, will diese Menschen nicht verfügbar machen.<

Ihre Aussage dazu in der Wendung:

"Als Ausbeutungsgrund also niemand eine Seele zuweisen? Und nicht gleich ein weiteres draufsetzen und keinem Lebewesen, am schlechtesten auch Yersinia pestis, dem Pestbakterium, keine Seele zusprechen? Sicher auch nicht den Mineralien und Gesteinen, um die Rohstoffgewinnung unmoralisch in den Griff zu kriegen?
Wie wäre es denn mal damit, mit diesem ganzen ungefährlichen Sinn anzufangen und insbesondere zu sehen den Menschen eine Seele anzudichten? Dann hätte die Theologeneinsicht mit den Indios nämlich funktioniert."

Machet euch die Erde untertan heißt für mich und viele andere sicher auch, dass wir unsere Erde schützen können und sollten. Und achtsam mit den Ressourcen - auch mit Flora und Fauna - umzugehen.
Und wer ein Tier und eine Pflanze in der Natur beobachtet und seine Faszination dafür behält, wird unter Umständen glücklicher sein mit sich und der Welt. Sowie ein Stück Seele von sich und der Welt behalten.

Das mit dem "Theologentrick" habe ich im übrigen nicht verstanden...

Mit vielen Grüßen, Dagmar Gaertner