Neue Lesermeinung schreiben

Ihr Interview mit Frau Holm und Herrn Spitzer habe ich mit Interesse gelesen. Es ist mein Thema. Mir ist die Darstellung des Problems etwas zu einseitig geraten. Für mich ist das nur die eine Seite der Münze. Ich bin mit den beiden Interviewpartnern einer Meinung,
dass ich mich immer wieder neu öffnen muß, einen Schritt auf andere zugehen, sich nicht von Abweisungen irritieren lassen. Mir geht es aber oft so, dass ich die Strukturen von Gruppen, egal in welchen Bereich, oft nicht ganz verstehe oder nachvollziehen kann, also welches Verhalten von der Gruppe honoriert wird und welches ignoriert. Für mich bleiben das letzten Endes Geheimnisse. Da scheint es um was anders zu gehen als freundliches, zugewandtes, soziales Verhalten. Da scheinen archetypische Energien die Führung zu übernehmen. Man man kann sich anstrengen wie man will und bleibt doch ohne Erfolg. Ich habe selbst als Kreativtherapeut mit Gruppen in der Psychiatrie gearbeitet. Mir wird das Problem der Einsamkeit in dieser Diskussion zu einfach dargestellt.