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Gerade in der heutigen Zeit, in der christliche Kirchen immer mehr Mitglieder verlieren, ist es besonders wichtig, dass religiöses Leben nicht nur in der Kirche stattfindet und sich Christen als „Herausgerufene“ verstehen. „Gehet hinaus in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Völkern!“ hat Jesus uns aufgetragen. Er fordert uns auf, die Frohe Botschaft zu verkünden und den Menschen das Gebot der Liebe, der Nächstenliebe, nahezubringen.
Wenn es der Kirche gelingt, auf die Menschen zuzugehen, sich für sie zu interessieren in Freud und Leid, ihnen vor allem zu vermitteln, dass Religion, Glauben und Kirche das Leben bereichern, wird so mancher den Weg dahin wiederfinden, nicht zuletzt auch der Kinder wegen.
Nach meinen langjährigen Erfahrungen mit Grundschülern im Religionsunterricht haben Kinder ein besonderes Bedürfnis nach diesem „Fach“. So fragte mich mal ein Zweitklässler: „Wann kommst du wieder in unsere Klasse und erzählst uns von dem tollen Mann?“ Er meinte Jesus, der die Menschen liebte, ihnen sagte, was gut und böse ist und wie man friedlich miteinander leben kann.
Diese Chance sollte man nutzen und auch den Heranwachsenden geben, was ihre Persönlichkeitsentwicklung in besonderer Weise fördert. Schließlich leben wir in einem von christlicher Kultur geprägten Land.