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Mit einem Augenzwinkern kommt mir in Ihrem Vorspann / S. 1 der Spruch:
"Wer im Glashaus sitzt ...", ob es das "Denglisch" ist - klar: "Sehr nice" ; ob es " überflüssiges Gendern " ist: " Darüber unterhält sich unsere Korrektorin, Dokumentarin, Schlussredakteurin ... mit unserem Social-Media-Redakteur ".
Mit soviel Narzismus im "Ego-Sende-Modus" ( s. WDR ) scheint Chrismon fortzufahren. Der O-Ton im Märchen vom " Fischer un sin Fru " ist im " Paargespräch " ( S. 8 ) wohl auch gendermäßig umfunktioniert im Gegenzug zum: " Je mehr sie hat, je mehr sie will ..." .
Die Chefredakteurin ( S. 8 ) freut sich in seltsam geschraubter Akrobatik , wenn Leser ihre " epidemischen Ausrufezeichen und Gedankenstriche killen". Der Schlussreakteurin ( S. 48 ff ) als "Perfektionistin" macht das "Verbessern Spass", um es im Nachsatz sofort rechtfertigend zu autorisieren. Oder es muss natürlich ´wissenschaftlich` als "ein sogenanntes Pejorativsuffix" deklariert werden. Partner Bierhaus kontert mit klarer Ansage im Beispiel, was ´schwer oder schwierig` in seiner Sprache erscheint: "Es fällt mir schwer, das zu glauben".
Sie im ´gendernd oft geübten Spießumkehrverfahren ': "Ist das jetzt eine Fangfrage"? Und ebenso oft geübt muß eine neutrale Autorität her: Der "Duden"
oder die " Sprachberatung ". Gab es das nicht schon am Anfang des Artikels im Ausweg von " geschlechtsunabhängigen Formulierungen wie Studierende und Lehrende " ( S. 50 ) .
Ehrlich gesagt - mag ich solche getarnten Genderspiele nicht, wo es kaum anders als ideologisch um Macht geht . Ich mag den besserwisserischen Perfektionismus nicht . - Völlig unterschiedlich getoppt wird das in jenem anderen Artikel ( S. 28 ff ) , der unter die Haut geht , in welchem endzeitliche Evangelikale in Jerusalem zur Apokalypse aufrufen . Dieser Artikel von Franziska Knupper bewirkt wirklich reale Gänsehaut . Er ist souverän , professionell und nicht manipulativ .
Demgegenüber wirkt Anderes wie " gewogen und zu leicht gefunden " .