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Der Kritik an anonymen Falschinformationen kann man natürlich nur zustimmen. Mich stört die einseitige politische Stellungnahme gegen rechte Gruppen. Man muss schon differenzieren zwischen rechten Gruppen und rechtsextremen. Die EKD sollte sich im Eigeninteresse auf die Anprangerung des Rechtsextremismus beschränken. Eine rechte Gesinnung, die auf dem Boden des Grundgesetzes steht, ist von der EKD zu tolerieren. Bedford-Strom ist als Ratsvorsitzender kein rot-grüner Politiker, wenn er auch Mitglied der SPD ist , sondern er gibt die Stellungnahme ab als Ratsvorsitzender der EKD. Im übrigen verbreiten nicht nur rechtsextreme Gruppen Falschmeldungen sonder viel raffinierter auch Gruppen des links-grünen Spektrums. So hat z. B. die Grünenabgeordnete Claudia Roth getönt, die hunderttausenden von unreguliert zugewanderten Menschen 2015 seien alles Flüchtlinge aus Syrien gewesen, was nicht stimmt. Ein großer Teil waren Migranten, die man nicht hätte aufnehmen müssen, die sich auch nicht in einer Notlage befanden. Das staatliche Fernsehen, das Sie zum Qualitätsjournalismus zählen dürfen, hat ganz überwiegend Bilder von Frauen und Kindern gezeigt und damit die Wirklichkeit verfälscht. Eine ausgewogenere Stellungnahme des Ratsvorsitzenden der EKD wird dringend angemahnt.