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Peter Gauweiler lehnt Interventionskriege strikt ab, auch wenn mit ihrer Hilfe versucht werden soll, Völkermorde zu beenden. Von einem politischen "Querdenker" sollte man dann aber auch erwarten dürfen, dass er mit der gleichen Entschiedenheit jeglichen Waffenhandel geißelt. Bayern verdankt bekanntlich einen Großteil seines wirtschaftlichen Reichtums dem Export von Rüstungsgütern, ist somit mit verantwortlich für Kriege und die daraus re­sultierenden Flüchtlingsströme. Über diese Zusammenhänge hört man von dem Strauß-Verehrer Gauweiler nie ein Wort.

Dass Ihre Moderatoren ihren Gesprächspartner auf seine Widersprüchlichkeit nicht hingewiesen haben, ist höchst bedauerlich.

Uwe Tünnermann