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Sehr geehrter Herr Dr Prof Berthold,
ich bin praktizierender konventioneller Bauer aus Berufung.
Wir betreiben Milchviehhaltung und Ackerbau,unsere Maxime lautet mit der Natur einen geschlossenen Nährstoffkreislauf .
Auf unserer Hofstelle gibt es 86 Schwalbennester,Schwärme von Spatzen und jedes Jahr ab Juli fallen hunderte von Staren bei uns ein.
Laut Hygeneverordnung Milch ist das nicht gewünscht,die Vögel könnten mit Ihrem Kot das Futter kontaminieren.
Wir erfreuen uns trotzdem und werden diesen Zustand auf keinen Fall ändern.
Seit 1992 betreiben wir Ackerbau in Direktsaat,das bedeutet den Boden nicht bearbeiten um durch die Bodenruhe Humus aufzubauen und Erosion zuverhindern.
Das funktioniert nachweislich sehr gut,wir haben sehr viel mehr Bodenorganismen und somit auch Fruchtbarkeit in und auf unseren Böden.
Durch diese Wirtschaftsform gibt es unter anderem auch Bodenbrüter,außerdem sind durch den Futterbau auch Rotmilane anwesend.
Um diese Direktsaat zu betreiben setzen wir aber auch chemischen Pflanzenschutz ein,denn ohne den Einsatz müssten wir den Boden intensiv bearbeiten.
Warum wird diese Form der Landwirtschaft so verteufelt und diskreditiert.