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Der Beitrag über den Vogelbestand trifft fast vollständig meine Meinung und Erfahrung. Auch in meiner Nachbarschaft müssen Gärten „pflegeleicht“ sein und dürfen „keine Arbeit“ machen. Da fallen auf einem Grundstück innerhalb von 4 Jahren 10! große Bäume –ob mit oder ohne Fällgenehmigung will ich gar nicht wissen, denn wenn es keine gab und dies den Behörden auffällt, wird eine Strafzahlung geleistet und damit hat es sich dann. Die Folge: Vögel wie Krähen, Elstern und Eichelhäher bekriegen sich um Sitzplätze in Bäumen der Nachbargärten und werden dann von Menschen, die sich von diesem Gezeter gestört fühlen, mit Luftgewehren geschossen. Man könnte verrückt werden.
Die Meinung zum Schaden den freilaufende Katzen anrichten, kann ich nicht teilen. Nicht jede Katzen ist ein sonderlich erfolgreicher Vogeljäger und nicht alle Vögel sind völlig wehrlos. Ich habe auch schon mehrfach Amseln beobachtet, die zu zweit eine davonstürzende Katze vor sich hertrieben.
Außerdem kommt auch hier die menschliche Gartengestaltung zum tragen. In einem naturnahen Garten haben Vögel viel mehr Möglichkeiten sich zu verstecken. Und mancher Nestraub geht auf das Konto eines Marders, den wir aber auch nicht vertreiben möchten. Menschen müssen wieder dafür sorgen, daß eine ausreichende Vogelpopulation entsteht und die Katzen werden dann ihrer Aufgabe nachkommen: alte, kranke und schwache Tiere herausnehmen.