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Sehr geehrter Herr Schweiger, gerne kann ich weiterhelfen. Es handelt sich beidesmal um tiefe Glaubensgewissheiten. Sowohl bei der Vorstellung, Jesus habe sich nach dem Tod am Kreuz doch sehr bald wieder unter die Lebenden gemischt, wie auch bei der Ablehnung genau dieser Vorstellung, aber der Gewissheit, dass er nicht so sang- und klanglos tot sei, wie es die gewöhnlichen Objekte der Todesanzeigen zu sein pflegen. Humor, gar Aprilscherze, sind nicht im Spiel.

Sollten Sie darüber stolpern, dass die Gemeinsamkeit beider Vorstellungen nur noch darin besteht, dass auf jeden Fall kein gewöhnliches Totsein vorliegt, und Sie deshalb Zweifel haben, ob der von beiden Seiten benutzte Begriff Auferstehung zur begrifflichen Erfassung was taugt, so zeigt der letzte Satz des Artikels genau die richtige Vorgehensweise an: "Man kann nur daran glauben."

Mit evangelischem Gruß
Adam Mair