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Nach meinen langjährigen Erfahrungen mit Grundschülern im Religionsunterricht haben Kinder in der Regel ein großes Bedürfnis nach Glaubensinhalten, das in der letzten Zeit sogar noch gewachsen ist. So interessierten sie sich ganz besonders für die Jesusgeschichten, so auch die Erzählung von der Auferstehung. Sie gab vor allem den Kindern Trost und Hoffnung, die bereits geliebte Menschen durch den Tod verloren hatten. „Auch ich möchte später mal in den Himmel kommen,“ sagte mal ein Zweitklässler. Mit dem Wort „Himmel“ verbanden die Kleinen stets etwas Wunderbares, Einzigartiges, Engelhaftes, Göttliches, das ihr Leben schon in jungen Jahren sehr bereichern konnte. Wenn sie dazu Fragen stellten, gaben sie sich in der Regel mit einfachen Antworten zufrieden und akzeptierten, dass auch für die Erwachsenen vieles aus der Bibel ein Geheimnis ist, das sie vielleicht erst nach ihrer „Auferstehung“ im Reich Gottes erfahren würden.