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Herzlichen Dank für Ihren Artikel: "Diesmal nicht untätig zusehen!" im Chrismonheft 03.2018 ! Immer wieder und gegen alle einsehbaren und verpflichtenden humanen/christlichen Grundsätze wird der Erhalt der Arbeitsplätze bei politischen, wie gesellschaftlichen Argumentationen und Entscheidungen als Plazet herangezogen, - im Jemenkonflikt, aktuell im Krieg der Türkei gegen die Kurden, wenn es um Verschärfung der Waffengesetze geht ect, ect.
Die Menschen im Jemen scheinen von der Welt vergessen worden zu sein - es ist ein armes Land ohne interessanten Bodenschätze. Niemand wagt ernstlich in den so offensichtlichen Stellvertreterkrieg zwischen Sunniten und Schiiten um Vormachtstellung und bezüglich der grundsätzlichen religiösen Auseinandersetzungen einzugreifen. Das ist besonders traurig, da so viele Kinder darunter leiden.
Meiner Meinung nach müsste unsere Kirche mit den Möglichkeiten ihrer Institutionen, wie der Synode, der EKG, aber auch durch Beiträge in Akademien, bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen in den Medien, in Kirchen, Schulen.... ihre eindeutige Meinung laut kund tun, sich mit Konsequenzen einmischen und mit "dem Finger auf die Wunde zeigen", trotz Trennung von Staat und Kirche und dies am besten in ökumenischer Zusammenarbeit, als eine christliche Stimme.
Was hält uns denn davon ab? Unsere Kernaufgabe ist immer wieder und immerzu das, was Reich Gottes meint, hier und jetzt zu tun.