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Betrachtet man Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen, Seniorenheime etc. mangelt es nicht an Arbeit in sinnvollen Tätigkeiten, jedoch häufig an Kapital, um diese Tätigkeiten ausreichend zu entlohnen.

Um Arbeitsplätze attraktiver zu machen, kann man an drei Stellschrauben drehen: Lohn, Arbeitsbedingungen, Sinn. Heute wird meist um den Lohn gekämpft, die Arbeitsbedingungen kommen seltener zur Sprache (der Sinn spielt – außer bei der unbezahlten Arbeit – selten eine tragende Rolle). Nach BGE dreht sich die Reihenfolge dann um: je mehr Sinn eine Arbeit macht, desto billiger wird sie für den Arbeitgeber, je besser die Arbeitsbedingungen, desto weniger »Schmerzensgeld« werden die Arbeitenden fordern.

Deshalb wird sich auch das Lohngefüge für viele positiv verändern, gleichzeitig wird sich die (menschliche) Arbeit dank der beiden weiteren Stellschrauben allerdings auch nicht dramatisch verteuern.

„Was machen wir, wenn sich zum Beispiel Pflegekräfte entschließen, weniger zu arbeiten?“… ist auch ein Thema in diesem Beitrag:
http://blog.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/2017/02/15/was-machen-wir...