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Wenn ich denke, was die allgemeine Medizin mir schon im Laufe meines Lebens als erwiesen erzählt hat. Für mich am problematischten: Schone deine Gelenke wg der jugendlichen Arthrose. Das war in den 1970igern. Wieviel ich ab da nicht mehr konnte ... das war der Stand der Wissenschaft und mein Arzt ein anerkannter Orthopäde. Heute weiß man längst, dass das nur schlimme Folgen hat. Keiner schont mehr, jeder will Bewegung. Anderes Beispiel: Ich hatte früher immer einen recht niedrigen Blutdruck. Beim Blutspenden wurde ich immer sehr besorgt gefragt, ob es mir gut ginge. Meine Erfahrung war: Ging es mir gut, war mein Blutdruck niedrig, ging es mir schlechter hat mich niemand gefragt, weil alles im Normbereich war. Ich möchte, dass nicht andere entscheiden, was für mich das Beste ist, sondern ich die Verantwortung über meinen Körper zugeschrieben bekomme. Ich lasse mich gern informieren, aber entscheiden möchte ich selber. Das individuelle Befinden sollte die Grundlage sein, nicht Normwerte oder Volksgesundheit. Für die Aufklärung kann es gerne mehr Geld geben, wenn sie objektiv erfolgt, also nicht von der Pharmaindustrie gemacht wird (siehe die unglaublich irreführende "Werbung" für die Brustkrebsvorsorge, deren Wichtungen nicht mal Ärzte verstehen). Ich bin froh, dass ich nicht zu medizinischen Eingriffen gezwungen werden kann. Ein Hoch auf unser Grundgesetz!