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Hallo,
Ich bin da anderer Meinung.
Und zwar ist mir immer wieder begegnet, dass Normalbürger keine Vorstellung von der Brutalität und dem Ausmaß der Erniedrigung sowohl bei Kindesmissbrauch als auch bei Vergewaltigungen haben.
Die denken zumeist, da wird das Kind gestreichelt oder es wird gefummelt, und das war's dann.
In der Folge kann man das Geschehene dann auch schön von sich wegschieben und verharmlosen, und etwaige seelische Schäden beim Opfer der "Überempfindlichkeit" derselben zuschreiben.
In den Fällen, wo ich solche Anwandlungen dann mit drastischen Schilderungen der grausamen Handlungen begegnet bin, wurden die Leute dann plötzlich still und nachdenklich und mussten zugeben: " ja SO etwas ist natürlich etwas anderes..."
Analog die Problematik bei häuslicher Gewalt, welche sich viele als "Klaps" oder "Ohrfeige" schönreden. Sobald ich anfange zu erzählen von Knochenbrüchen, ausgeschlagenen Zähnen, Gehirnerschütterungen, Verbrennungen, werden sie blass.

mfG,
Angela