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Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Begeisterung habe ich Ihren Artikel "Die Schrecken am Ende des Lebens" gelesen und kann nur den Ausführungen des Kollegen Gottschling beipflichten, obwohl ich längst nicht mehr aktiv in der Medizin tätig bin (seit 2000 im Ruhestand, vorher Internist und Kardiologe- da kann man ja mein Ur-alter abschätzen).

Allerdings habe ich mich ein wenig für unsere neu erstandene Palliativstation eingesetzt, da in unserem Bereich Villingen-Schwenningen eine große neue Klinik gebaut wurde, bei deren Planung man es nicht für nötig gehalten hatte, eine gesonderte Palliativstation zu errichten.

Durch Privatinitiative und durch Spenden ist dies dann doch möglich geworden, so dass das Gebäude steht und in Betrieb ist.

Ihr Artikel und insbesondere die Anmerkungen von Herrn Gottschling z.B:

über die Obergrenze von Morphin oder die zu erwartende Reaktion des Notarztes: Catch and Carry Zack in die nächste Klinik - genau -haben mir deswegen so gefallen, weil dies in der Tat so abläuft und die Schmerzbehandlung bei den niedergelassenen Ärzten in der Regel mehr als insuffizient ist und außerdem die Empfehlung einer Chemotherapie, die einem armen Todkranken mehr Probleme als Hilfe gibt, viel lieber ausgesprochen wird, als die ausführliche Erklärung, dass eine weitere Therapie sinnlos ist.

In diesem Sinne kann ich auf den kürzlich in der "Zeit" erschienen sehr lesenswerten Artikel hinweisen: "Bis zum letzten Atemzug"

Ihr Interview werde ich mit Freuden an unsere Mitglieder bei der nächsten Sitzung unseres Vereins weiterreichen und außerdem werden mir die 16.99 € nicht zu viel sein um Ihr sicher lesenswertes Buch zu erstehen.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Klaus Lang, VS-Villingen

Beste Grüße besonders auch an Sie, Herr Gottschling, super gemacht.