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Sehr geehrte chrismon-Redaktion,

der Ratsvorsitzende Bedford-Strohm hat zuallererst die Aufgabe, sich in seinem Amt für Mitglieder der Evangelischen Kirche, alos für Christen und damit die Stärkung seiner Kirche einzusetzen. Das schließt selbstverständlich nicht aus, auch humanitäre Hilfe für andere Verfolgte und Bedrohte zu leisten.

Wer jedoch in diesem Amt beispielsweise beim jüngsten Besuch auf dem Tempelberg sein Bischofskreuz ablegt und damit öffentlich verleugnet, der irritiert zumindest die Mitglieder seiner Kirche.

Wer mit solcher Verantwortung versehen wird und sich nicht vor allem in aller Deutlichkeit zu den in Flüchtlingsunterkünften und auf der Flucht immer wieder auftretenden Christenverfolgungen und -unterdrückungen durch Muslime äußert, der sollte sich die Frage gefallen lassen, ob für ihn das Wohl seiner Kirchenmitglieder wirklich am Herzen liegt. Zunehmend gewinne ich dabei das Gefühl, dass Herr Bedford-Strohm hier eher dem Zeitgeist hörig ist.

Das meint zumindest sehr enttäuscht

Claus Hörrmann