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Herzlichen Dank an Herrn Brummer für seine klärenden Worte und an Herrn Tünnermann für seinen Beifall genau an der richtigen Stelle. Wir leben in einer sehr liebenswerten Gesellschaft. Häuser mit schönem Ausblick für in der Konkurrenz erfolgreiche Gastwirte, Taxiunternehmer und Reinigungsbesitzer. Immerhin noch ein schickes graues Flanellkostüm für höfliche, kompetente, weibliche Bankangestellte. Alles in Butter, wenn nur diese unschöne Ausländerfeindlichkeit nicht wäre. Was tun? Die Antwort ist klar. Die täglich gelebte Anständigkeit, ohne die diese präparadisischen Zustände nicht zu haben wären, muss gekrönt werden von der Ächtung des Fremdenhasses. Also frisch ans Werk! Sehr beeindruckend, wie der Autor seinen Jugendfreund beschämt. Der ist ja gar kein richtiger Deutscher und hat sich genau wegen dieses problematischen Merkmals schon zweimal dessen zu enthalten, was auch dem echten Inländer nicht geziemt. Was geziemt sich nicht? Ausländer als besonders störende Elemente in der ansonsten sehr segensreichen Konkurrenz zu empfinden.
Also nochmals herzlichen Dank an die genannten Herren!
Lisa Müller