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Liebe Chrismon-Redaktion,

 

ganz herzlichen Dank für den Bericht von Christine Holch "Dann holen wir uns eben eine Polin! im Heft 02.2016. Daß das nicht so einfach ist, wie es klingt, haben Sie ja in dem Artikel vorbildlich beschrieben.

 

Einen Gedanken möchte ich noch anhängen: Statt den klippenreichen und teuren Weg der Suche nach einer Pflegekraft aus dem Ausland zu beschreiten, läge es doch nahe, wenigstens in leichteren Betreuungsgsfällen, eine deutsche Witwe oder Rentnerin zu suchen und ihr anzubieten, die leerstehende Einliegerwohnung mietfrei oder zu abgesenkter Miete im Haus der betreuungsbedürftigen Person zu beziehen, sofern diese Witwe oder Rentnerin sich im Gegenzug freundschaftlich bereiterklärt, sich nebenbei ein bißchen um die zu betreuende Person zu kümmern bzw. sie informell im Auge zu behalten, ähnlich wie das vielleicht eine Nachbarin oder eine in der Nähe wohnende Tochter oder Schwiegertochter täte. Denkbar wäre ja auch, eine solche Betreuung auf Minijob-Basis (bis zu 450 € monatlich mit Anmeldung bei der Minijob-Zentrale in Essen) zu organisieren. Oder eine Kombination aus Minijob, mietfreiem Wohnen und täglich stundenweiser Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst zu vereinbaren.

 

Meine Frage wäre nun, ob für so eine Fallgestaltung ein schriftlicher Vertrag vorgeschrieben wäre und ob man damit steuerrechtliche oder

versicherungs- und arbeitsrechtliche Probleme heraufbeschwört. Welche?

Schließlich könnte man sich vielleicht auch eine Weile mit einem Au-pair-Mädchen behelfen?

 

Solche Konstrukte reichen freilich nicht bei intensivem Betreuungsbedarf. Doch dürfte es genügend Fälle geben, in denen sie eine zeitlang das Problem lösen helfen.

 

Es wäre prima, wenn Sie ergänzend zu Ihrem Artikel auf diese Frgagen eingehen könnten.

 

Mit besten Grüßen, Ihr Christoph Eitner