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Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren Artikel habe ich mit großem Interesse gelesen. Den auf Seite 16 genannten Betrag von "effektiv 1650 Euro für die einzige legale und zudem faire Variante" halte ich jedoch für wagemutig. Trotz des inzwischen gestiegenen Pfegegeldes ist es m.E. nicht möglich, über Pfegegeld, Steuerersparnis und Verhinderungspflege 650 Euro im Monat aufzubringen. Steuerlich ist bekanntlich nicht das gesamte Gehalt der Betreuerinnen absetzbar, beispielsweise keine Fahrtkosten. Außerdem erfordert maximale Steuerersparnis auch Steuern im Spitzensteuersatz - bei Renten eher realitätsfern. Sollten Sie nun die hoch belasteten Gehälter der Kinder ins Rennen führen wollen: Hier gibt es betragliche Grenzen.

Auch fehlt bei der frohen Nachricht die Info, dass weitere Kosten für Essen, Wasser, Heizung, Müll etc anfallen. Und realistisch gibt man ja auch bei Abreise ein kleines Geldgeschenk!

Nichtsdestotrotz wurden in dem Artikel die Schwierigkeiten, mit denen alle Parteien zu kämpfen haben, gut geschildert und ich bedanke mich herzlich dafür.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Jehle