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Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zunächst möchte ich Ihnen danken, dass Sie dieses Thema einmal öffentlich ansprechen und ein wenig erklären was damit alles zu tun hat.
Vor mehr als 4 Jahren habe ich, damals Vorsitzender eines Fördervereins Diakonie in Hersfeld (ehrenamtlich), an unheimlich vielen Stellen dieses Thema angesprochen.
Im eigenen Vorstand, mit der Diakoniestation unter Vorsitz eines Pfarrers, mit dem Diakonischen Werk in Kassel-dort waren wir auch Mitglied-, bei den Bundestags Abgeordneten der großen Parteien SPD/CDU, usw. Leider ohne Erfolg und ohne ernsthaftes Interesse. Immer hat man die Eigeninteressen höher gesetzt.
 
Bis heute bin ich der Meinung, dass die Diakoniestationen und eine entsprechende Regelung in einem Vertragsverhältnis diese Frauen, aus den Osteuropäischen Ländern, gemeinsam zum Einsatz bringen könnten. Bei legaler Abrechnung.
Z:B: Eine Osteuropäische Frau wird unter Vertrag genommen und die Diakoniestation übernimmt die Betreuung (morgens/abends); Die
Frau hat in dem Umfeld des zu Betreuenden ein Zimmer welches die Diakoniestation anmietet. Dann wird ein Einsatzplan erstellt und immer hat die Diakoniestation die Übersicht und kann gleichzeitig für Pausen für die Arbeitskraft aus Osteuropa sorgen. Auch durch Ergänzung mit Essen auf Rädern usw. –alles wäre zu bezahlen und Menschenwürdig. _Da fängt die Frage an: Ist die Diakonie, ist die Politik, ist die Kirche an Menschenwürdigen Lösungen, die bezahlbar bleiben müssen, überhaupt interessiert? –Leider hatte ich den Eindruck- nein.   

 
Auf die zukünftige Entwicklung unserer demografischen Entwicklung müssen wir als Kirche und Diakonie eine legale Regelung finden. Es geht immer um die Menschen-die aus Osteuropäischen, die die Alt sind und das in einem Kostenrahmen der von allen zu leisten ist.
Wenn dieser Bericht die Anregung für eine solche Entwicklung war, dann gratuliere ich Ihnen und gleichzeitig habe ich eine Hoffnung.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Gerhard Retting, Bad Hersfeld