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Man kann die Hilfe auch übertreiben. Und was heißt "hoffähig" ? Es sind bloße Worte. Das Leben ist Überlebenskampf. Schon das Aufstehen am Morgen erfordert manchmal Diskussionen, mit sich selbst, mit der Welt, mit dem Wecker, man suche sich das entsprechende selbst aus. Und in der Tat,"Ausländer" waren in D. immer ein Problem, man denke an die ehemaligen "Gastarbeiter" ! Damit sollte man doch endlich Frieden schliessen.
Wenn jeder einzelne der 80 Millionen Deutsche sich hier zu Wort melden sollte, dann haben wir in der Tat, nicht nur Klagen, sondern auch einen ausgewachsenen Bürgerkrieg.
Und nicht jeder ist in der Lage einen Flüchtling unter seine Fittiche zu nehmen, es gibt schließlich noch andere Themen, die das Leben bestimmen. Oder irre ich mich ? Würde es nicht so viele freiberufliche, und offensichtlich arbeitslose Journalisten, Rentner, alternde und beschäftigungslose Menschen hierzulande geben, auch weniger solche, die sich selbst zur gesellschaftlichen " Leuchte " auserkoren haben, dann hätte man womöglich schon längst realistische und für alle gangbare Lösungen gefunden ! Möglicherweise.
Stattdessen wird nur geredet und geschrieben, bar jeglichen Sinns.
Nichts von dem , was hier geschrieben wird, stimmt wirklich.
Die Relationen sind es, die alles so absolut ins Jenseits des Machbaren rücken. Und ohne wirklichen Glauben, nützen Luthers Worte, nichts. Luther war ein Mensch, der wie so viele Diktatoren und charismatische Menschen nicht die Liebe selbst war.
Und warum soll der Flüchtling hier nur Liebe und offene Aufnahme finden ?
Viele Manchen überleben in diesem Superland, hüben wie drüben, mit viel egoistischer Power, Verzicht und Selbstdisziplin, d.h. der Flüchtling darf gerne sehen, dass Deutschland kein Paradies ist, und die Geschichte Deutschlands mit seiner Nazivergangenheit, der Teilung und gewaltsamen Wiedervereinigung, birgt ohnehin alles andere als gute Voraussetzungen für ein friedliches Multikulti Zusammenleben in sich.
Um solche Herausforderungen zu bewältigen, reicht es nicht, mit lieben Worten, einem netten Lächeln, Vorwurfshaltung, und Erinnerungen an die Oma ( meine Oma starb viel zu früh, um mir den Rücken zu stärken ! ) sich darzustellen, da braucht es Innenansichten, Empathie, Lebenserfahrung, Weisheit und Charakter.
Ich glaube auch nicht, dass es an der Situation und der Unzufriedenheit vieler Bürger etwas ändert, wenn man diese Menschen mit der Attitüde "Rassist" belegt.
Es sei denn, man sucht lediglich nach neuen SÜNDENBÖCKEN. und neuen Möglichkeiten der Selbstprofilierung, nach neuen Methoden der Diskriminierung, ohne das Thema beim Namen nennen zu wollen :
Ohnmacht und Unfähigkeit angesichts der Situation.
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Und trotzdem ist es natürlich gut, dass es Menschen gibt, die sich gegen offensichtliche Anfeindung einsetzen.
Gewalt ist keine Hilfe.
Aber ob Rassismus , oder nicht, ist völlig irrelevant, weil jegliche Polemisierung die Situation nur noch verschärft, statt sie zu entschärfen. Und auch jemand, der als Rassist beschimpft wird, ist ein Opfer einer verfehlten EU Politik und ein Bürger unter uns.
"Wer die Worte abschwächt übersieht, dass Rassismus bis weit in die Mitte der Gesellschaft hoffähig geworden ist. "
Auch ich bin dafür, dass man deutlich benennt, was ist, aber ich frage noch weiter :
Ist Rassismus nicht lediglich Ausdruck einer deutlichen Überforderung und Antwort auf eine, wie schon gesagt, vollkommen fehlgeleitete, oder VERLOGENE ( deutliche Worte ! ) Politik ?
Ich kenne niemand, der rassistische Ansichten hat, aber Unzufriedenheit führt oft auf Abwege, vor allem, wenn man sich allein gelassen fühlt. Und ich verurteile es, wenn man die Schwachen benutzt, um sich über die Masse zu erheben.
Gott ist für mich ein Masstab, die letzte urteilende Instanz im Leben, und ich masse mir nicht an, über andere zu richten, und diese gemässigte Haltung wünsche ich mir auch von anderen.
Politik ist oft skrupellos und eigensüchtig.
Bevor ich jemand den Stempel des Rassismus aufdrücke, bedenke ich den JUDENSTERN. Das empfehle ich jedem, auch den hier Schreibenden, ob als Kommentierender , oder als Autor.

Wir, die Menschen dieser Erde, haben kein Recht über andere moralisch zu urteilen, und unsere Rechtsprechung und die Art des Umgangs miteinander ist verwerflich.
Frieden schaffen geht nicht, wenn ich von mir annehme, ich sei über jeden Zweifel erhaben, und bin auf der Seite der Guten.