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Ein trauriger Beitrag. Resigniert scheint der Verfasser zu sein und enttäuscht vom Glauben und hält sich an seinen Erfahrungen des gelebten Lebens fest.
Gerne hätte er Jesus nicht am Kreuz gesehen, sondern durch ein Wunder gerettet. "Bist du wirklich Gottes Sohn, so steige vom Kreuz herab." wird hier wohl aufgenommen und Gott vorgehalten, dass er seinen Sohn leiden ließ. Das Wunder wird reduziert auf menschliches Verstehen.
Ist es denn nicht das größte Wunder, dass die Liebe Gottes das Kreuz verwandelt hat, dass es ihm möglich ist auch die tiefste Tiefe des Leidens und des Todes zu überwinden? Ich selbst habe in meinem Leben schon viele Wunder erlebt, manche lassen sich erklären und manche nicht. Ich verstehe sie als Gegenwart Gottes. Seine Liebe, die mir in vielfältiger Weise begegnet ist, oft gerade am intensivsten im Leiden.
Ich wünsche dem Verfasser, dass Jesus ihm das Effata zuspricht, um die Wunder in seinem Leben zu erkennen und auf das größte zuzuleben - die Auferstehung und Schauen Gottes von Angesicht zu Angesicht.