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Es ist schon seltsam: Anscheinend gilt für eine Mehrheit der Artikelschreiber immer noch die alte Wahrheit "Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen" (Goethe). Wird denn alles geglaubt, was heute so alles veröffentlicht wird?
Wir die Interviewten und auch andere Sonnleiten Bewohner waren sehr verärgert über die sehr tendenziöse und teilweise falsche Berichterstattung der Frau Jeska.
Schon die Überschrift "Flucht nach Afrika", lässt einen völlig falschen Eindruck entstehen.
Die Weite öffnet den Horizont, im Gegensatz zur deutschen Engstirngkeit.
Wir sind mit Sicherheit nicht wegen der hier erhältlichen Leberwurst nach Namibia gekommen.
Es wurden keinerlei rassistische Äußerungen gemacht, auch wurde das schwarze Interessentenehepaar nicht abgewiesen, sondern hat sich nicht für Sonnleiten entscheiden können.
Sonnleiten ist eine traumhaft schöne Wohnanlage im namibischen Buschland gelegen, in der sich die Bewohner sehr wohl fühlen.
Wir wissen sehr genau, dass wir Gäste in diesem Land sind
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis mit unseren schwarzen Angestellten und behandeln sie mit Respekt und nicht wie dumme Kinder, wie das im Artikel dargestellt wird. Ich könnte noch einige falsche Darstellungen aufführen, jedoch würde das den Rahmen sprengen.
Es wurden viele Äußerungen aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert.
Darüber haben wir uns bei der Redaktion von Chrismon und auch bei Frau Jeska beschwert. Von ihr wurde uns damals zugesagt, uns den Text vor Drucklegung zur eventuellen Korrektur vorzulegen. Daran hat sie sich nicht gehalten. Auch ist es gute Sitte bei Journalisten, die Namen der Personen nicht voll auszuschreiben.

"Mir will das kranke Zeug nicht munden, Autoren sollen erst gesunden".
- Johann Wolfgang von Goethe

Mit freundlichen Grüssen
Helmut Corzilius