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...geht die Lehrerin zunächst einmal nichts an! Schon als meine inzwischen erwachsenen Kinder zur Schule gingen, habe ich mich gegen derartige ausforschende Aufgabenstellungen zur Wehr gesetzt. Ein Brief mit den entsprechenden Formalia ließe sich auch mit einem "unverbindlichen" Thema verfassen.
Ich unterstelle keinen bösen Willen, aber doch Gedankenlosigkeit. Das Privatleben der Kinder ist ihr Privatleben. Wenn die Schule über familiäre Gegebenheiten unter Umständen infromiert sein muß, müssen diese auf dem "Dienstweg", im Gespräch mit den Eltern oder anderen beteiligten Institutionen, erlangt werden. Was ist überdies mit Kindern, die vielleicht tatsächlich oder vermeintlich nichts erlebt haben - wie fühlen die sich bei einer solchen Themenstellung? Ich empfehle außerdem die Lektüre von Antonio Skármeta, Der Aufsatz.