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Ich bin etwas verwundert über Prof. Froböses Ansichten. Auf der einen Seite stellt er richtig fest, daß die meisten Jogger zu schnell laufen. Auf der anderen Seite scheint er Pulsmesser abzulehnen. Aus eigener Erfahrung halte ich Pulsuhren für sehr nützlich. Ich laufe seit über 30 Jahren und habe mir vor 10 Jahren endlich einen Pulsmesser gekauft. Ich war auch zu schnell und konnte mein Training deutlich verbessern. Ich laufe länger und dafür mit niedrigerem Puls, was mir sehr gut tut. Viele teure Pulsuhren sind aber leider nicht sehr durchdacht, weil der Alarm zu leise ist, wenn man seine angestrebte Pulszone verläßt. Man hat den Eindruck, die Hersteller haben keine Ahnung vom Cardiotraining. Neben der Pulsmessung sind noch andere hilfreiche Sachen möglich, wie z. B. ein Schlafphasenwecker. Außerdem wird man, wie im Artikel erwähnt, bei vielen Geräten gezwungen, seine Daten auf irgendwelche Server hochzuladen, um sie auswerten zu können. Man braucht deshalb für jeden Dienst eine eigene Pseudoidentität, um eine Verknüpfung zu erschweren. Eigentlich sollte man aber wählen und die Daten auf dem eigenen PC auswerten können. Beim Ausdauertraining geht es auch nicht primär darum, Heldentaten zu vollbringen und sich damit zu brüsten. Das schönste ist, wenn sich «Flow» einstellt und man richtig «high» wird. Dann ist das einfach unbeschreiblich schön und macht glücklich. Ausdauersport ist definitiv ein gutes Antidepressivum.