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Dank für diese Wohltat.
Sie wiegt, denn das Gemeinwesen war selten so verunsichert und zerstritten
in der Vorstellung dessen, was Schule leisten soll und leisten kann.
Die mediengestützten Versuche der Politik, die Betroffenen in Sicherheit zu
wiegen, bleiben nicht einlösbare Versprechen. Die professionelle Pädagogik
bleibt in ideologischem Streit, von der Politik ignoriert oder missbraucht, dem
Bürger ferner denn je. Und diese, selbst ohne Zukunftsbild, in eigener, ratloser
Verunsicherung, sucht nach Schuldigen, denen angeblicher Mangel anzulasten 
ist.
Wie erfrischend die Entgegnung einer Frau vom Format Anke Engelke, die das
Problem der Pubertierenden in der Schule mit deren zeitweiser Entfernung
aus dem Betrieb lösen möchte.
So einfach aber geht das wohl nicht. Es sei denn, sie hat Hartmut von Hentig
gelesen, der vom "Entschulen" spricht, aber die Kinder dennoch in der Schule
behält. Auch wenn ideologisch vernetzte Gegenspieler meinen, von Hentig
kalt gestellt zu haben, bleibt seine Vision von bestand.
Liebe Frau Fischer, von Hentig lesen und "Die Schule neu denken", bitte, und
die Arbeit der Lehrer weiterhin so erfrischend unterstützen.
Danke,
Peter Merker