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Ich empfehle das Buch "Mein Jahr als Mann" von Norah Vincent. Diese Frau war 18 Monate als Mann unterwegs und erforschte so Männerfreundschaften, das Arbeitsleben und sogar die Datinszene. Eigentlich müsste man annehmen, dass eine solche Pionierin der Geschlechterforschung gefeiert würde, was aber nicht der Fall ist. Warum? Weil sie keine Männerfeindin ist, bzw. ihre Misandrie überwunden hat. So räumt sie selbst in ihrem Buch ein, dass sie - die Lesbe und Feministin -, indem sie unreflektiert den feministischen Schriften folgte, der Annahme unterlag, dass sämtliche Männer vom Patriarchat beschmutzt seien. Ihre Erfahrungen als Mann unter Männern bewirkten aber ein radikales Umdenken, am Ende ihres Buches forderte sie dann auch eine Emanzipationsbewegung für Männer.