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"Männer" sind SO!?
Was denkt die Autorin- dass es eine geheime Weltverschwörung der Männer gibt?

Welche Erfahrungen müssen Frauen wohl gemacht haben, um sich über das Nachspielen negativer Klischees ein Gefühl der (vermeintlichen) Befreiung zu holen?
"Die" Männer laufen breitbeinig, weichen niemals aus, begrüßen sich distanziert, etc.
Eine Ansammlung negativer Stereotypen soll "Männlichkeit" darstellen?
Ja durch das Darstellen eines geradezu primatenhaften Verhaltens soll sogar "Männlichkeit" nachempfunden werden? Wenn wollten die Damen darstellen- John Wayne?
Was die teilnehmenden Frauen erleben, ist nicht "Männlichkeit" sondern Kopfkino. Sie erleben nicht wie "die" Männer sind, sondern sie erleben, was sie denken wie es wäre, wenn sie Männer wären....

Männer die sich so verhalten, wie im Artikel beschrieben, sind nicht typisch männlich, sondern zutiefst verstört oder sogar gestört. Ich persönlich kenne viele Männer die zutiefst herzlich, liebevoll und aufmerksam gegenüber ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt sind.
Ich kenne kraftvolle, extrovertierte Frauen und empfindsame, schüchterne Männer.
Ich kenne diese Attribute auch anders herum. Und ich kenne Männer wie Frauen, die beides gut zusammen bringen und beides leben.
Und ich vermute mal ganz stark, dass die allermeisten dies genau so erleben.

Warum also suchen sich die beschriebenen Frauen keine positiven Rollenvorbilder? Was soll denn der Gewinn an solch einem Experiment sein?

Wir leben im 21. Jh. mittlerweile sollte sich herumgesprochen haben, dass es nicht "die Männer" oder "die Frauen" etc. gibt sondern viele Individuen, alle mit ihrer persönlichen Geschichte, mit ihren Eigenheiten und ihrer Sicht der Welt.

"Die" Männer- "die" Frauen- sollten wir darüber nicht langsam hinaus sein?