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In Wirklichkeit gibt Frau Torr nicht seit 25 Jahren Workshops, sondern versucht seit 25 Jahren aktiv, ihre eigene persönliche Vergangenheit zu bewältigen.
Das erklärt auch, warum für Diane Torr Männer "Widerlinge", "geknechtet", "Schauspieler", "Arschlöcher" sind.
Die Frauen, die hier eigentlich etwas über reale Männer lernen wollen, werden hier ausschließlich mit diesen negativen Klischees zugemüllt. Das bringt den Frauen gar nichts. Ganz im Gegenteil: Sie übernehmen Frau Torrs negative Einstellung gebenüber Männern und bilden sich nun ein, diese "durchschaut" zu haben.

Na klar behauptet jetzt Frau Torr, man stelle nur "individuelle Männer" dar nach dem Motto "ich kenne so einen". Komisch, dass all diese Männer nur negative Charakterzüge zu haben scheinen.
Werte Autorin dieses Artikels und auch liebe Workshopteilnehmerinnen:
Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen einzigen(!) Mann kennengelernt, der "Klimpergeld" mitnimmt, um seine "Coolness zu unterstützen" oder gesagt hat: "Püppie, bring mir mal 'nen Espresso!".
Nach meiner persönlichen Erfahrung besteht ein großer Unterschied einfach darin, dass "wir Männer" (Anführungsstriche sind bewusst gesetzt) uns einfach eher weniger Kopf machen über das, was andere von uns denken könnten (Stichwort Lächeln, Gang, direkte Kritik äußern etc.). Das wirkt auf andere dann eben standfest, locker und cool, sprich selbstbewusst.

Alles in allem finde ich es sehr traurig, dass es diese Klischeeveranstaltung schon so lange gibt. Scheint noch einiges an echter Aufklärungsarbeit vonnöten zu sein.