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Die Ökologie an das Auto zu binden, ist zu kurz gefahren.

Unsere Zivilisation und mit ihr unser Wohlstand und letztlich auch das Gesellschaftssystem ist abhängig von Ursachen, die sich zum größten Teil unserer Einflussnahme entziehen. Die Natur des Menschen ist nun einmal, immer "höher, besser, schöner und erfolgreicher" zu sein. Darauf gründet unsere ganze Entwicklung und auch der bisherige Vorteil des Westens. Das Christentum hat hieran an einem erheblichen Anteil. In letzter Konsequenz ist deshalb das Christentum für die Entwicklung maßgeblich verantwortlich. Auch hierfür Schuldgefühle? Was fehlt ist, dass es jemand gelingt, aus dieser „natürlichen“ Entwicklung und ihren Folgen ein Naturgesetz abzuleiten. Denn dass dieser Entwicklung etwas zwingend Natürliches anhaftet, ist zu vermuten.

Geht es konsequent nach unseren freiheitlichen und christlichen Idealen, dann ist auch keiner anderen Gesellschaft der westliche Wohlstand zu verwehren. Der "Karren" läuft und läuft und läuft. Niemand wird ihn ernsthaft zum eigenen Nachteil aufhalten wollen und erst recht nicht können. Das Ziel dieser Entwicklung liegt im Neu- und Niemandsland. Es gibt auch keine Modellrechnung um diese Entwicklung zu beherrschen. Sind wir wirklich gegen die Interessen der anderen Völker in der Lage, dem Weltenlauf Einhalt zu gebieten? Ein wenig Fatalismus, wie er nun schon seit Jahrtausenden das Denken und Handeln der Menschen bestimmt, ist allzu menschlich und hat sich auch teilweise bewährt, auch wenn diese Haltung als anrüchig verantwortungslos gegeißelt werden kann.

Uns Deutsche zeichnet aus (ist das wirklich gut?), dass wir für die ganze Welt die maßgebliche Verantwortung tragen. Unser Schuld-Stolz ist da unerbittlich.

Und noch ein Wort zum CO2. Alle physikalischen Zusammenhänge weisen angeblich auf das CO2 als Eckpunkt und Ursache des vermuteten Klimawandels hin. Fragt man aber die Wissenschaft, welche Ursachen es für die Entstehung des Wetters gibt, dann kommt nach der Sonne, Tag und Nacht und der Erdachse nicht mehr viel. Welchen Einfluß hat das Magnetfeld, haben die atmosphärischen Strömungen, wo wird das Wetter gemacht? Unter der Oberfläche, in 5, 10, 20 km Höhe oder gar noch höher, wo die Spuren unserer Zivilisation kaum noch meßbar sind? Was macht der harte Erdkern mit uns? Alles unbekannt. Wir wissen zwar, wie das Wetter vor 10.000 Jahren war (Jahresringe, Samen, Verwesungsschichten, radioaktiver Zerfall), wir kennen aber bis heute nicht einmal die Gründe, warum wir noch vor ca. 160 Jahren (von ca. 1550 bis ca. 1850) die kleine Eiszeit hatten. Da wird Vulkanismus als Grund genannt. Aber 300 Jahre erhöhter Vulkanismus ist nicht gefunden worden. Da werden die Sonnenflecken genannt. Zwar ist bekannt, dass aus unerfindlichen (unerhört!) Gründen diese Flecken einem 11Jahresrythmus unterliegen, aber dass die Sonne 300 verrückt gespielt haben soll, ist auch noch nirgends zu lesen gewesen. Wir wissen aber auf den Bruchteil eines Meter genau, wie hoch in 20 Jahren der Meeresspiegel sein wird.

Könnte es vielleicht doch auch sein, dass es noch einen ganze Strauß weiterer, bisher nicht bekannter Gründe gibt, die unser Wetter verursachen? Die Fachleute, die nicht wissenschaftlich blind der allgemeinen Hysterie zum Opfer gefallen sind, werden bei dieser Frage nachdenklich.

Das Wetter ist nicht so einfach wie es sich täglich darstellt.