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Danke für den Bericht über Vietnam. Leider bleibt unerwähnt, das die deutsche Industrie tief in diese Angelenheit verstrickt ist, wie der Boehringer-Konzern selbst zugestanden hat (vgl. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681543.html). Und es sieht zudem so aus, als habe der spätere Bundespräsident Richard Freiherr von Weizsäcker davon gewusst, obwohl er dies immer wieder bestritten hat.
Da Deutschland schon wieder an dritter Stelle der weltweiten Waffenexporte liegt und auch sonst an vielen Verstößen gegen Menschenrechte kräftig mitverdient, wäre es gut daran zu erinnern, dass Boehringer zur Zeit dieses kritischen SPIEGEL-Berichts zwar seinen Arbeitern eine Entschuldigung und finanziellen Ausgleich für die Schäden durch Dioxin zugesagt hat - bis heute hat es jedoch für Vietnam weder eine ensprechende Zusage gegeben noch ist Geld dorthin geflossen (vgl. u.a. auch
http://www.spiegel.de/politik/ausland/agent-orange-opfer-in-vietnam-frau...).
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Jantzen