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Frau Käsmann bemüht sich um den Frieden, was sie schon oft herausgesellt hat.
Leider bleibt sie inder ideologische Befangenheit, die Bundeswehr mit der Armee des Kaiserreiches 1914-1918 gleichzusetzen (und damit wahrscheinlich auch mit der Armee des Hitlerreiches), denn sie behauptet, dass die Bundewehr die Armee eines Landes ist, "das 100 Jahre zuvor andere und sichselbst mit entsetzlichem Kriegsleid überzogen hat".
Die Armee des Kaiserreiches war ohne Zweifel eine imperialistische Armee, ebenso wie diejenige des Hitlerreiches. Beide Armeen planten und führten Angriffskriege durch mit für Europa und Deutschland schrecklichen Folgen. Mann kann aber nicht diese Armeen mit der Bundewehr vergleichen. Präventivkriege und Agriffskriege sind lt. Grundgesetz verboten. Hat je die Bundeswehr solche Kriege durchgeführt? Gibt es nicht den "Staatsbürger in Uniform" oder immer noch den Soldaten mit "Kadavergehorsam"? Das bedeutet, dass gerade Deutschland in der Verantwortung steht, dass Friede erhalten bleibt, denn das Deutschland von heute ist nicht mehr das Deutschland von damals, was Frau Käsmann wohl nicht so sieht.
Ich bin selbst Kriegsdienstverweigerer gewesen und arbeite heute als Religionslehrer.
Die Aussage von Frau Käsmann halte ich für eine Beleidigung gerade der Soldaten, für die sie doch angeblich eintreten will. Außerdem weiß man schon, wie der Einsatz der internationalen Truppen von der Mehrheit des Volkes in Afghanistan aufgenommen wurde, nämlich grundsätzlich positiv. Dazu braucht sie sich nur einmal in der Wochenzeitung die "Zeit" z. B. informieren, in der wöchentlich darüber berichtet wird. Aber was man ideologisch nicht will, dass will man einfach nicht, auch wider bessere Einsicht.

Hermann Holtmann aus Essen