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ich kann und kann nicht glauben, dass dieser Ansatz richtig ist.
Gewalt bleibt immer Unrecht, egal wie sie begründet wird.

2. Rechtfertigung kann nur eine schwere Notwehrsituation sein. Es mag besondere Situationen geben, wo Gewalt dem Abwarten gegenüber das kleiner Unrecht ist, aber sie bleibt auch dann Unrecht.
Und um militärische Gewalt ohne eigene Bedrohung auf fremdem, souveränen Staatsgebiet auszuüben, muss meiner Meinung nach eine außerordentlich extreme Situation vorliegen. (Aber wo ist die internationale Hilfe für die Nordkoreaner?)

3. Obendrein bezweifle ich stark, dass militärischer Einsatz von außen normalerweise überhaupt in der Lage ist, das Geschick eines fremden Landes zum Guten zu wenden. Aus Gewalt erwächst weder Frieden noch Verständigung.
Sind das verursachte Leid und die langfristigen Folgen des Einsatzes wirklich nennenswert geringer, als wenn man sich auf nicht-gewaltsame Maßnahmen beschränkt hätte? Und können wir die Rechnung für dieses von uns verursachte Leid begleichen?

4. Auch bezweifle ich die Motivation der kriegsführenden Länder/Bündnisse. Sind die Interessen doch nicht vor allem anderer Art, z. B. politische Macht, wirtschaftliche Interessen, Test militärischen Geräts und der Streitkräfte unter Praxisbedingungen, ... ?