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WeißeWucherblume schrieb am 20. Dezember 2013 um 12:01 und 16:57: "Wie ich den Beitrag von Frau Käßmann verstanden habe, achtet sie die Soldatinnen und Soldaten, die in diesem Einsatz ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben" Oh ja, das sehen Sie völlig richtig. Auch mir ist von Frau Dr. Käßmann nichts bekannt, was man als Kritik des Gewaltapparates Bundeswehr missverstehen könnte. Solch eine Kritik hätte nämlich zu erklären, aus welchen Gründen und für welche Zwecke sich jeder anständige Staat seine Armee hält. Daraus ergäbe sich, zu wessen Nutzen und zu wessen Schaden das Militär da ist. Statt dessen liest man bei der Autorin von der Hochschätzung der Tätigkeiten der Soldaten, verbunden mit dem Bedauern, dass sie in Afghanistan angeblich irgend etwas gründlich versemmelt haben sollen. Kritik am Militär geht anders. Die würde zeigen, dass die Bundeswehr keineswegs gepatzt, sondern genau das gemacht hat, wozu das Militär da ist: Fremden Gesellschaften gewaltsam die Ziele der Bundesregierung und ihrer Verbündeten überzubraten. ____________________________ Zitat: "Es gibt ein altes Spiel, das heute in Schulen nach Weihnachten aufgeführt wird." Der Einfall, bei den Ausführungen von Frau Dr. Käßmann an ein vermutlich zu Herzen gehendes Spiel für Schulkinder zu denken, ist nicht schlecht. Ich hätte mich nicht getraut, das hinzuschreiben. Da Sie sich offensichtlich als Fan von Frau Dr. Käßmann verstehen, dürfen Sie das selbstverständlich tun. Der Herodes scheint mir Kärntner Dialekt zu sprechen, sicher bin ich mir da aber nicht. ___________________________ Zitat: "Die dummen Frauen haben schließlich keine Ahnung!" Das mit Krieg und Frieden hat nichts mit Männern und Frauen zu tun. Mit Dummheit leider schon. Bloß worin die besteht, ist nicht auf den ersten Blick zu sehen.